Blick in die Pressemappe I

Blick in die Pressemappe I

Im Eichhörnchenverlag arbeiten wir derzeit an der Erstellung einer digitalen Pressemappe. Katharina Schulze hat dafür ein paar Fragen an die Verlagsgründerin Nina A. Schuchardt formuliert. Einige davon stellen wir euch nach und nach hier auf dem Blog vor und weil gestern Tag des Eichhörnchens war, macht die Frage nach dem Verlagsnamen den Anfang:

Katharina Schulze: Wie bist du auf den Namen Eichhörnchenverlag gekommen?

Nina A. Schuchardt: Ich habe einmal ein Eichhörnchenkind gefunden und aufgepäppelt, das offenbar aus dem Kobel gefallen und von seiner Familie verlassen worden war. Aus dem Familienkreis kam kurz vor der Verlagsgründung dann der Vorschlag, auf diese Geschichte Bezug zu nehmen.

Es hat sich übrigens herausgestellt, dass das Eichhörnchen blind war, weshalb auch das Verlagshörnchen im Logo eine Augenbinde trägt. Ich denke, dass das gerade für einen Bilderbuchverlag eine interessante Einladung zur Beschäftigung mit dem Sehen als Fähigkeit und Prozess ist. Der Begriff des Sehens führt für mich dabei weit über das rein visuelle Sehen hinaus und bedeutet mir vielmehr Entdecken, Erforschen und Begreifen im weiteren Sinne.

Das Eichhörnchen selbst erhielt von uns damals den Namen Mad Eye Artemis Moody nach der Romangestalt mit dem magischen Auge aus den Harry Potter-Büchern und der griechischen Göttin des Waldes.


Mehr über das blinde Eichhörnchen in unserem Logo könnt ihr unter Das Logo und das Eichhörnchen und unter Das Logo und das Eichhörnchen – Teil II. Von blinden und sehenden Eichhörnchen… nachlesen.

(c) Beitragsbild: Eichhörnchen. Collage von Susanne Haun.