Vorfreuen auf İDA / IDA

Vorfreuen auf İDA / IDA

Vorfreude steht uns im Gesicht, denn eine Neuerscheinung ist unterwegs!

İDA’NIN YOLU / IDAS WEG erscheint im März 2020 und wird auf der Leipziger Buchmesse zum ersten Mal zu bestaunen sein.

Fulya Gezers Geschichte vom Rehkitz Ida handelt davon, wie es ist, seinen eigenen Weg zu gehen. Von Selbstfindung erzählt sie, von Wünschen, Träumen und Vorstellungen und davon, wie diese sich bei uns allen voneinander unterscheiden.

Das Bilderbuch sieht viel freien Gestaltungsraum vor, welchen die Kinder nach Herzenslust selbst füllen und formen dürfen. Dieser Umstand machte eine spezielle Bindung des Buches notwendig, welche wir nächstes Mal näher Vorstellen werden.

İDA’NIN YOLU / IDAS WEG wird zweisprachig erscheinen, nämlich auf Türkisch und Deutsch. Auch das ist ein Novum für den Eichhörnchenverlag und wir freuen uns sehr, auf diese Weise gleich zwei Sprachräumen die Entdeckung der Geschichte von İda / Ida zu ermöglichen! Außerdem freuen wir uns mit İDA’NIN YOLU / IDAS WEG einen Anlass zu interkulturellem Gespräch und Lust am Entdecken fremder Sprachen anbieten zu können. Uns hat es schon gepackt!

Wir sind schon sehr gespannt darauf, an welchen unterschiedlichen Orten İDA’NIN YOLU / IDAS WEG in Kinderhände kommen und wie diese Hände die Geschichte vereinnahmen und formen werden!

Blick ins Buch İDA’NIN YOLU / IDAS WEG (Entwurf) von Fulya Gezer, Collagen (c) von Fulya Gezer, Satz + Layout Antje Rother.

Hier könnt ihr İDA’NIN YOLU / IDAS WEG ab sofort vorbestellen, um im März zu den ersten zu gehören, die mit İda / Ida auf Reisen gehen.

Am 14. März wird İDA’NIN YOLU / IDAS WEG auf der Leipziger Buchmesse zum ersten Mal öffentlich von Fulya Gezer gelesen. Kommt vorbei. Wir freuen uns auf euch! Hier geht es zu den Veranstaltungsdetails.

Warten und warten, das gespannte Kitzeln der Vorfreude kosten.

Bald schon kommt sie, die Weihnachtszeit und mit ihr das Weihnachtsfest, dass für viele Kinder, das schönste Fest des Jahres ist, oft wichtiger, als der eigene Geburtstag. Für viele beginnt diese schöne Zeit immer genau am 1. Dezember mit dem Öffnen des ersten Kalendertürchens barfuß und noch mit Schlaf in den Augen. Manchmal ist die Entdeckung des Kalenders an diesem Morgen teil des Zaubers, manchmal wurde der Kalender schon lange vorher aufgehängt, ungeduldig bewundert, still befragt, was er hinter seinen Zahlen verbirgt.

Sneak peek ADVENT AM WALDESRAND von Maike Schuchardt. Collage 2018.

Schön muss er sein, der Adventskalender, wunderschön, denn er erfüllt das Zimmer mit Weihnachtsfunkeln lange bevor ein Weihnachtsbaum sich schmücken ließe. Er lässt jeden Tag ein kleines Stück der süßen Ungeduld kosten, schürt und lindert sie gleichermaßen und wenn wir Glück haben darf er, wenn der Zauber vorbei und schon das neue Jahr auf dem Weg ist, noch etwas bleiben um zu erinnern und zu schmücken.

Wir vom Eichhörnchenverlag lieben schöne Adventskalender! Unsere Adventskalender stammen von den Künstlerinnen Karoline E. Löffler und Maike Schuchardt, die um die besondere Magie fantastischer Bilder in der Weihnachtszeit wissen und diese mit dem Herzen gestalten. Überzeugen Sie sich selbst!

Außerdem glauben wir vom Eichhörnchenverlag, dass ein gutes Bild, ein schöner Prozess niemals qua Vollendung an Bedeutung verliert. Unsere Adventskalender können darum am Rand aufgetrennt werden, wodurch ein Kunstdruck des vollständigen Kalendermotivs zum Vorschein kommt, der Ihnen nachhaltig Freude machen wird.

Ich weiß schon, es ist noch gar nicht Weihnachtszeit, aber die Aushänger für unseren Adventskalender sind angekommen und schaut doch nur, wie schön sie sind!

Adventskalenderaushänger. „Advent am Waldesrand“ von (c) Maike Schuchardt.

Als Aushänger werden übrigens in der Buchherstellung die fertig bedruckten, beschnittenen und gegebenenfalls gefalzten Druckbögen bezeichnet, die vor der Bindung des Buches letztmalig geprüft werden. Sollte in diesem letzten Prüfprozess noch ein Fehler entdeckt werden muss dann nicht das ganze Buch sondern nur der entsprechende fehlerhafte Bogen nochmals produziert werden.

Hier könnt ihr den Kalender vorbestellen.

Liebe Leser*innen,

in der letzten Woche war ich kurz – nicht ganz geplant, sondern vielmehr von allem anderen überrannt – vom Radar dieses Blogs verschwunden, vollkommen vom Schulfreifestival in Damelack absorbiert… und obwohl ich mir eigentlich vorgenommen habe, so etwas nicht ohne Ankündigung zu tun, war es dann irgendwie (zumindest für mich) doch nicht ganz so schlimm, denn wir haben vorgelesen… Der Eichhörnchenverlag hatte einige eigene und einige nicht selbst publizierte Kinder- und Jugendbücher eingepackt, die ausgeliehen werden durften und auch wurden  und hat eben auch selbst vorgelesen und das war sehr schön! …und weil es beim Vorlesen auch darauf ankommt, das Andere einfach einmal liegen zu lassen und ganz bei der Geschichte und den Zuhörer*innen zu sein, hat der Blog nun eben eine Woche pausiert.

Dafür haben wir in dieser Woche umso schönere Neuigkeiten von unserem aktuellsten Projekt!

Am Dienstag letzter Woche kam der Plot für unseren ersten Adventskalender Advent am Waldesrand von Maike Schuchardt bei uns an.

Ein Plot ist ein letzter Prüfdruck von der Druckerei, der die Möglichkeit geben soll, ein letztes Mal die Richtigkeit der Druckdaten zu überprüfen, bevor das Ganze dann in die Produktion übernommen wird. Der Plot wird nicht auf dem letztendlichen Material gedruckt, es reicht hierfür ganz einfaches Kopierpapier. Auch die Farben können in Nuancen abweichen und in unserem Fall sind auch noch die Stanzlinien, die nachher natürlich nicht mitgedruckt werden, in Magenta dargestellt. Vielmehr geht es darum, evtl. übersehene Rechtschreibfehler zu entdecken oder – wie in unserem Fall – darum, zu überprüfen, dass die Türchen tatsächlich so übereinander liegen, wie wir uns das vorgestellt haben

Dieser letzte Prüfschritt am Papier, nachdem man natürlich am Rechner schon 100 Mal darauf geschaut hat, ist immernoch immens wichtig und ja, wir haben tatsächlich noch einen winzigen Fehler im Text auf der Rückseite entdeckt, der aber schnell behoben wurde und inzwischen ist der Kalender längst im Druck!

Das technisch Besondere an unserem Kalender ist übrigens, dass sich in seinem Innern noch einmal das vollständige Kalenderbild einschließlich aller Tagesüberraschungen verbirgt und nach dem Ende der Adventszeit herausgetrennt und als Kunstdruck gerahmt oder sonstwie freudespendend bewahrt werden kann. Wie es zu dieser Idee kam, wird in einem anderen Artikel verraten werden müssen. 😉

Wer sich jetzt – wie wir – auch schon riesig auf den Kalender vorfreut, kann ihn hier in unserem Onlineshop vorbestellen.

Bis dahin gibt es hier außerdem noch zwei kleine Eindrücke. Was genau sich hinter den Türchen verbirgt, wird aber selbstverständlich noch nicht verraten! 🙂

Manchmal liegen in der ganzen Familie die Nerven blank. Dann ist der Moment gekommen, einen kleinen Urlaub einzuschieben.

So einen Moment hatten wir zum Ende der letzten Woche und deshalb haben wir beschlossen, eine spontane Pause zu machen.

Zugegeben: so ganz klappt das nicht, weil der Blog geschrieben werden möchte (wenn es auch spät geschieht) und weil die letzten Arbeiten am Adventskalender auf Hochtouren laufen und weil der frei werdende Kopf auch Lust macht, einige Verlagsprojekte mit neuem Elan voranzutreiben, aber ein wenig ruhiger lassen wir es doch angehen. Es bleibt Zeit für Tagesausflüge mit der Familie und auch für persönliche Herzensprojekte.

Eines dieser Projekte ist derzeit das Einreiten meines Pferdes Benvenuto Godot alias Togo. Ich mache diese Arbeit nicht selber, sondern habe sie in fähigere Hände gegeben, aber freitags fahre ich hin, lasse mir die Arbeit erklären, von den Fortschritten und Schwierigkeiten berichten und seit letzter Woche, sitze ich dann auch selbst auf meinem Pferd, das manche vielleicht schon aus unserem Bilderbuch Landtiere von Gerd Knappe und Susanne Haun kennen.

Gewaltvoll gezwungen wird unser Bilderbuchstar bei seiner Ausbildung übrigens nicht. (Denn ihn kann man nicht zwingen…) Physisch und psychisch gefordert und gefördert dagegen schon. Im Vergleich zu seiner Bilderbuchform wirkt er jetzt größer, er hat deutlich an Muskelmasse zugelegt und trägt seinen Körper auch anders. Sein Fell glänzt aber immer noch ebenso schön, wie zu der Zeit, als Thomas Lemnitzer die Fotos machte, die später zur Grundlage der Collagen von Susanne Haun wurden. Es ist ein wunderbarer Anblick.

In einer der Collagen Susanne Hauns, für die Togo Modell stand, findet sich das kuriose Detail des Pferdes im Pferd. Beim Vorlesen wundern sich manche Kinder darüber und fragen, was das zu bedeuten hat. Manche nehmen es aber auch kaum wahr oder finden es nicht weiter erwähnenswert, weil sie zum Beispiel davon ausgehen, dass es sich dabei um die Darstellung eines ungeborenen Fohlens handelt. Ich lasse das dann so stehen. Ich finde es schön, wenn Bilder viele und sehr unterschiedliche Geschichten erzählen können, die immer auch von den Betrachtern abhängen.

Pferd (mit Pferd im Pferd). Collage (c) Susanne Haun.

Meine Geschichte zu diesem Detail ist allerdings ein andere. Ich hatte zu dem Zeitpunkt als diese Bilder entstanden zwei Pferde. Das zweite Pferd hieß Lena und war die Mutter Togos. Die Künstlerin Susanne Haun wusste davon und hatte auch beide Pferde als fotografische Vorlagen für ihre Arbeiten vorliegen.

Die Stute Lena ist es, die ich in Susanne Hauns Zeichnung als Pferd im Pferd abgebildet sehe.

Zwei Pferde. Fotografie (c) Thomas Lemnitzer.

Mit dem Wissen um die genealogischen Zusammenhänge mutet es zunächst wie eine Irritation, eine Umkehrung der Verhältnisse an, wenn die Mutter im Sohn dargestellt ist. Ich finde es dennoch passend, denn es stimmt auch, dass ein Teil ihrer in ihm ist – in biologischer Hinsicht, aber auch in Bezug auf manche vielleicht eher erlernte Verhaltensweise. Gerade jetzt, wo wir neue Erfahrungen mit ihm als Reittier sammeln, wird mir diese Ähnlichkeit oft deutlich.

Für mich persönlich liegt auch etwas Tröstliches in diesem Bild, das deutlich macht, dass immer eines im anderen weiter lebt, denn die Stute Lena, die mich seit meinem elften Lebensjahr begleitet hat, lebt inzwischen nicht mehr. Das Bild Pferd (mit Pferd im Pferd) steht deshalb auch nicht, wie noch einige andere Bilder aus der Serie Landtiere von Susanne Haun zum Verkauf. Es befindet sich in meinem Privatbesitz.

Ich freue mich sehr, euch heute eine neue Künstlerin im Reigen der Künstler*Innen im Eichhörnchenverlag vorstellen zu können. Maike Schuchardt hat ihren künstlerischen Weg zunächst in den klassischen Medien der Zeichnung und Malerei, oft mit impressionistischen Anleihen, begonnen. Etwas später entdeckte sie die Collagetechnik für sich, experimentierte mit abstrakten Materialcollagen – oft unter Verwendung von Naturmaterialien, wie Muscheln, Hölzern und Federn sowie Papierelementen – und erfand dann ihre eigene fantastische Figurenwelt in Papiercollagen, wenngleich das Spiel mit den verschiedensten Materialkombinationen immer grundsätzlicher Teil ihrer Arbeit geblieben ist. Die Bildsprache Maike Schuchardts arbeitet mit opulenter Farbigkeit, die sich bis auf die Bilderrahmen erstreckt und großer Vielfältigkeit mit Potenzial für Betrachterentdeckungen in jedem Bild, jeder Figur, die sich auch aus der Collagetechnik ergibt.
In ihren jüngeren Bildern arbeitet sie wiederum vermehrt mit Verzahnungen der Techniken Malerei, Zeichnung und Papiercollage.

Des Weiteren möchte ich euch nicht verschweigen, dass Maike Schuchardt ein weiteres wichtiges Standbein im Bereich des Kunsthandwerks hat. Holzspielzeug, Stofftiere, Keramikgeschirr, Spiegel und Kerzenhalter aus verschiedenen Materialien finden sich unter anderem in ihrem Repertoire.

Besonders herauszuheben sind auch ihre zum Teil begehbaren und bespielbaren Arbeiten, mit denen sie ihre Bildsprache Kinderspielen zur Verfügung stellte.

Adventskalender in Arbeit. Zwischenstand. (c) Maike Schuchardt.

Nach der Weihnachtszeit ist vor der Weihnachtszeit!

Für den Eichhörnchenverlag arbeitet Maike Schuchardt derzeit an einem Adventskalender für die Weihnachtszeit 2018. Auf einen Zwischenstand könnt ihr hier schon einmal einen Blick erhaschen. Außerdem arbeitet sie derzeit an einem Wimmelbilderbuch. Wir dürfen gespannt sein!